Geschichte des Fürstlichen Marstalls


1863/64
nach Plänen von Schlossbaumeister Carl Frühling im neogotischen Stil erbaut, nachdem der bestehende Marstall am Standort der heutigen Schlossterrassen zu klein wurde.

Nutzung als Remise, Reithalle, Werkstatt und für Wohnungen von Bediensteten

1929
Nutzung als Marstall endet, Reithalle wird als Tennishalle genutzt

2. Weltkrieg
Lager für englische Kriegsgefangene, danach Nutzung zu Wohnzwecken

1951/58
Beginn der Nutzung als Handballhalle und Lager einer Möbelfirma

ab 1958
Umbau der Pferdeställe zu Wohnungen
Umbau der Remise zu Garagen und Werkstätten des stattlichen Forstbetriebs

1964
Einweihung der Turnhalle durch den Bürgermeister

1990
Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode (GWW) wird Eigentümer

1992
erste denkmalpflegerischen Untersuchungen durch Architekt Fuhrmann, Konzepte der Stadt zur Nutzung als Sporthotel oder Reiterhotel

1995
Privatinvestor zeigt Interesse an Nutzung als Reiterhof, Gutachten für Nutzungsänderung werden notwendig

2000
Beginn der Rekonstruktion und Sanierung

2001
Baugenehmigung und Nutzungsänderung liegen vor

2002
Ausstellung / Symposium "Gartenträume", Idee zur Nutzung der Halle für Veranstaltungen

2005
erstmalige Nutzung als Ausweichspielstätte für die Wernigeröder Schlossfestspiele

2007
Erteilung der Baugenehmigung für die Umnutzung für kulturelle Veranstaltungen. Rekonstruktion von 40 Metern Fassade im Innenhof, inkl. der Bleiglasfenster und Türen nach historischem Vorbild

2008
Boden wird bis 1,30 Meter in der Reithalle abgetragen, Verlegung von Rohren für Gasheizung und Strom, Beginn der Elektroinstallationen, Heizung-, Lüftung-, Sanitär- und Zimmereiarbeiten

2009
Fertigstellung der Technikräume im OG des Seitenflügels

2012
Vorverkaufsstart für die ersten Veranstaltungen am 27. Februar
Übergabe der Halle zur Vermarktung und Betrieb an die Wernigerode Tourismus GmbH am 1. Mai

12. Mai 2012
Feierliche Eröffnung mit einem "Tag der offenen Tür", Beginn der Nutzung als Veranstaltungsstätte

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